Aconcagua Valley: Vom Gipfel bis zum Ozean
Das Aconcagua Valley ist eine Region der Kontraste. Im Osten thronen die mächtigen, schneebedeckten Anden, während im Westen der Pazifik für Abkühlung sorgt. Diese extremen Unterschiede machen das Tal zu einem Spielplatz für Winzer, die sowohl kraftvolle Rotweine als auch elegante Weißweine von Weltklasse produzieren wollen.
Was macht das Aconcagua Valley so besonders?
Das Tal folgt dem Lauf des Aconcagua-Flusses. Je nachdem, wie nah man dem Gebirge oder dem Meer ist, ändert sich der Charakter der Weine dramatisch. Es ist ein Tal, das zeigt, wie viel Einfluss die Höhe und die Belüftung auf die Traube haben.
Die Terroir-Highlights:
- Die „Anden-Klimaanlage“: Tagsüber brennt die Sonne heiß auf die Hänge, doch nachts stürzt kalte Luft von den Gletschern der Anden hinab. Dieser extreme Temperaturunterschied sorgt für eine intensive Farbausprägung und komplexe Aromen.
- Steinige Böden: In den höheren Lagen findet man Schwemmlandböden mit vielen Steinen, die Wärme speichern und für eine perfekte Reife der roten Sorten sorgen.
- Küsten-Einfluss (Aconcagua Costa): Der westliche Teil des Tals ist deutlich kühler und bringt Weine mit vibrierender Säure hervor.
Die Stars der Region
Das Aconcagua Valley ist die Heimat einiger der renommiertesten Weine Chiles:
- Cabernet Sauvignon: Kraftvoll, strukturiert und mit einer feinen Würze. Die Weine von hier gehören regelmäßig zur Weltspitze.
- Syrah: Hier entstehen oft sehr dichte, dunkle Weine mit Noten von schwarzem Pfeffer und Oliven – ein echtes Markenzeichen der Region.
- Sauvignon Blanc & Pinot Noir: Diese finden sich vor allem in der Aconcagua Costa, wo sie durch die Meeresnähe eine fast salzige Frische und Eleganz entwickeln.
Unser Sommelier-Tipp: Ein Cabernet aus dem Aconcagua Valley ist der ultimative Begleiter zu einem kräftigen Entrecôte oder Wildgerichten. Diese Weine haben Lagerpotenzial und gewinnen mit den Jahren an Finesse.